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Die Analyse von Lärmquellen durch die Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und Munition

Die Untersuchung von Lärmquellen ist eine Kernaufgabe des Geschäftsfeldes Akustik (GF 530) der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD) in Meppen. Aufgrund dieser Ergebnisse werden Maßnahmen zum Schutz der Bediener von Geräten und Waffensystemen ergriffen.

Der Schützenpanzer Puma verschießt einen Lenkflugkörper MELLS auf dem Übungsplatz der Wehrtechnischen Dienststelle 91.
Erprobung von Waffensystemen auch für den Lärmschutz (Quelle: Bundeswehr/Jana Neumann)Größere Abbildung anzeigen

Auch bereits in der Phase der Beschaffung und der Freigabe der einzuführenden Systeme werden die Untersuchungsergebnisse der WTD berücksichtigt.

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Breites Untersuchungsspektrum

Für die Sicherheit der Bundeswehr-Angehörigen ist es oft sehr wichtig, auch in lärmender Umgebung zuverlässig kommunizieren zu können. Um die dazu notwendigen akustischen Eigenschaften von Kommunikationseinrichtungen, zum Beispiel von aktiven Gehörschützern bis hin zu kompletten Bordverständigungsanlagen, festzustellen, finden hier die entsprechenden Untersuchungen statt.

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Die Akustiklabore - zwei Beispiele

Ein Raum mit Schallschutz an den Wänden, Lautsprechern im Raum und einer Puppe mit Kopfhörern.
Blick in den (schall-) reflexionsarmen Raum (Quelle: Bundeswehr/WTD 91)Größere Abbildung anzeigen

Der reflexionsarme Raum wird zum Beispiel für die Vermessung von Gehörschützern genutzt. In der Hochpegelsimulationsanlage Akustik, HOSIANA, kann die realitätsnahe Wiedergabe von Dauerlärm, wie er zum Beispiel von Kettenfahrzeugen erzeugt wird, simuliert werden.

Ein Raum mit großen Standlautsprechern die im Halbkreis um Stühle und ein Mikrofon aufgestellt sind.
Simulation eines geräuschvollen Arbeitsplatzes (Quelle: Bundeswehr/WTD 91)

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Messen für optimalen Schutz

Empfehlungen zur Art des Gehörschutzes, die Definition von maximalen Zeiten in denen sich Angehörige der Bundeswehr Lärm aussetzen dürfen, aber auch die Festlegung von Sicherheitsabständen zu den betrachteten Lärmquellen sind Beispiele für abgeleitete Bestimmungen. Ziel dieser Regelungen ist es, irreparable Schädigungen des Gehörs auch bei dauerhaftem Umgang mit den Geräten und Waffen zu vermeiden.

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Vermessung von Lärmquellen

Eine Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr beim Schuss.
Arbeitsplatz mit starkem Impulslärm (Quelle: Bundeswehr/WTD 91)Größere Abbildung anzeigen

Zu Beginn aller Analyse- und Bewertungsprozesse steht die Vermessung der Dauer- und Impulslärmquellen. Der Schuß einer Panzerhaubitze und der dabei entstehende Mündungsknall stellt ein repräsentatives Beispiel für Impulslärm dar. Besonders die bei Schießbetrieb auftretenden hohen Spitzenschalldrücke in Verbindung mit der kurzen Anstiegszeit des Drucks erfordern spezielle Messtechnik.

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Stand vom: 03.04.2019 | Autor: 


https://www.iud.bundeswehr.de/portal/poc/iudbw?uri=ci%3Abw.iudbw.aktuell.tglaerm.laermschbw.wtdst