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Baumaßnahmen im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg - Schornsteine und Meilensteine

Hamburg, 28.01.2019, PIZ IUD.

Die umfangreichen Baumaßnahmen im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg schreiten voran: Im denkmalgeschützten Zentralbau, dem Südflügel Mitte, laufen die letzten Installationsarbeiten für die Technik der neuen Krankenhausapotheke. Parallel dazu gibt es auch an anderen Stellen der Liegenschaften große Fortschritte der Baumaßnahmen.

Blick in einen medizinischen Raum mit offenen Lagerschränken und medizinischen Apparaturen
Letzte Kontrollen an der Technik. Der neue Produktionsbereich der Apotheke (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Die Arbeiten an diesem Gebäudeteil waren ein Kraftakt für alle Beteiligten. Rund 7.400 Quadratmeter wurden umgebaut, saniert oder neu gebaut. Herausragend ist dabei die neue Krankenhausapotheke mit gut 1.900 Quadratmetern Nutzfläche. Das Apothekenlager wurde als Anbau an das Bestandsgebäude neu errichtet. Klare Strukturen und hochwertige Einrichtung schaffen hier beste Arbeitsbedingungen.

Der Produktionsbereich der Apotheke ist wahres Hightech. Hier wurden unter anderem Reinraumbereiche zur Medikamentenherstellung als „Gebäude im Gebäude“ geschaffen. Ende März 2019 werdendie neuen Räumlichkeiten der Apotheke bezogen werden können. Auf den übrigen Flächen sind weitere Dienst- und Besprechungsräume sowie Lehrsäle und Werkstätten entstanden. Ein Großteil befindet sich bereits in der Nutzung.

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Gelungene Umsetzung

Blick in einen Lagerraum mit Regalen
Helle Räume, klare Strukturen. Das neue Apothekenlager (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Mit der Fertigstellung dieses Gebäudes ist ein wirklich gutes Stück Infrastruktur gelungen. Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg verfügt nunmehr über eine der modernsten Apotheken der Bundeswehr. Die Gesamtkosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf rund 23 Millionen Euro.

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Zentrum für seelische Gesundheit

Blick auf ein weißfarbenes zweistöckiges Gebäude
Das neue „Zentrum für seelische Gesundheit“ (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Dagegen wirken die fast zwei Millionen Euro Baukosten für die Interimspsychiatrie geradezu verschwindend gering. Am Rande des Patientengartens wurden in modularer Bauweise neue Behandlungs- und Betreuungsräume für das „Zentrum für Seelische Gesundheit“ geschaffen. Auch dieses Gebäude ist nahezu fertiggestellt und wird in Kürze an das Krankenhaus zur Nutzung übergeben. Mit der Fertigstellung der beiden Maßnahmen können Altgebäude in der Liegenschaft freigezogen werden. Die Abbrucharbeiten dieser Gebäude finden in der zweiten Jahreshälfte 2019 statt.

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Spektakuläre Arbeiten inklusive

Ein hoher Schornstein wird mit einem Autokran aufgerichtet
Präzision mit tonnenschwerer Last. Das Aufstellen des neuen Schornsteins (Quelle: Bundeswehr/Bundeswehrkrankenhaus Hamburg)Größere Abbildung anzeigen

Spektakulär sind die zurzeit laufenden Bauarbeiten an den Technikgebäuden. Im Juli 2018 wurde mit Hilfe zweier Autokrane der Schornstein der neuen Wärmezentrale aufgestellt. „Arbeiten mit Eventfaktor“ war von einigen Bediensteten des Krankenhauses zu hören. Inzwischen steht das Gebäude und die Einrüstung der Technik ist angelaufen. Im Sommer werden unter anderem zwei Blockheizkraftwerke installiert und bis Ende 2019 schrittweise in Betrieb genommen.

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Auch in anderen Bereichen geht es weiter

Verbindungsbrücke, die in Höhe des zweiten Stocks zu einem gebäude im Hintergrund führt
Die Stahlkonstruktion der Verbindungsbrücke zwischen Bettenhaus und den Fachuntersuchungsstellen wird aufgebaut (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Auch in anderen Bereichen kommt schweres Gerät zum Einsatz. Durch die anstehenden Abbruchmaßnahmen werden das Bettenhaus und die Notaufnahme vom OP-Trakt und den Untersuchungsstellen abgeschnitten. Um die Patientenversorgung weiter zu gewährleisten, wird das Bettenhaus daher über Brücken neu an die Bestandsgebäude angebunden

Blick auf Gebäude mit einem schornstein im Hintergrund
Die alten Gebäude der Psychiatrie werden 2019 zurückgebaut, der Schornstein des alten Heizhauses wird 2020 abgebrochen. (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Es tut sich also was im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Schritt für Schritt werden entscheidende Baumaßnahmen fertiggestellt. Und parallel läuft die Ausführungsplanung für das Multifunktionsgebäude mit dem Schifffahrtsmedizinischen Institut der Marine, dem neuen Herzstück des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg.

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Stand vom: 28.01.2019 | Autor: Thomas Winkler


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