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Win-Win-Situation - Kooperationsvertrag für Spitzensportler

Bonn, 16.04.2019, PIZ IUD.

Zur Förderung des Spitzensports in der Bundeswehr unterzeichneten am 16. April 2019 die Präsidentin des BAIUDBw Ulrike Hauröder-Strüning, und der Präsident der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport (DHGS) Professor Dr. Franz-Michael Binninger den Kooperationsvertrag zur Einrichtung eines Bachelor Studienganges „Sport und angewandte Trainingswissenschaften“ für Spitzensportler an der DGHS in Berlin. Die Unterzeichnung fand auf der Bonner Hardthöhe in den Diensträumen der Präsidentin statt. Der Studiengang soll zum Wintersemester 2019 starten.

Eine Frau und drei Männer stehen in einem Büroraum, im Hintergrund eine farbige Flagge
Freuten sich über den Kooperationsvertrag (Quelle: Bundeswehr/Roland Alpers)

Um den Spitzensport in der Bundeswehr zu fördern und damit aktiv auch den Hochleistungssport in Deutschland, wird ab dem Wintersemester 2019 ein Bachelorstudiengang „Sport und angewandte Trainingswissenschaften“ für Spitzensportler der Bundeswehr angeboten. Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich die Präsidentin des BAIUDBw Ulrike Hauröder-Strüning, der Präsident der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport (DHGS) in Berlin Prof. Dr. Franz-Michael Binninger und der Direktor für Leistungssport und Trainerbildung Prof. Dr. Jochen Zinner auf der Hardthöhe. Die Präsidentin bezeichnete die Kooperation zwischen Bundeswehr und DHGS als Win-Win-Situation.

Der Studiengang wird für die Jahrgänge 2019 und 2020 übergangsweise an der DHGS in Berlin stattfinden, bis ab dem Wintersemester 2021 der entsprechende Studiengang an der Universität der Bundeswehr in München etabliert ist.

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Chance für Sportler

Bei der Vertragsunterzeichnung waren ebenfalls anwesend Brigadegeneral Georg Klein (Abteilungsleiter Abteilung Ausbildung Streitkräfte), Oberregierungsrat Andreas Hahn (Referatsleiter Referat Sport Bundeswehr), Hauptmann Andreas Wolschendorf (Sachgebiet Sport und Körperliche Leistungsfähigkeit) von der Streitkräftebasis, welche die Spitzensportler der Bundeswehr betreut. „Dieser Studiengang bietet eine Chance für bewährte Sportsoldaten, die sich besonders im Spitzensport engagiert haben,“ so Klein.

Weibliche und männliche Person sitzen an Tisch und unterzeichnen Dokumente, im Hintergrund stehen zwei weitere männliche Personen, eine davon in Uniform
Vertragsunterzeichnung in Bonn (Quelle: Bundeswehr/Roland Alpers)

Der neue Ausbildungsgang eröffnet den Athleten die Möglichkeit, in die Laufbahn der Offiziere einzusteigen. Mit den Assessments für diesen Studiengang werde demnächst begonnen. „Als Arbeitgeber ist die Bundeswehr daran interessiert, möglichst viele gute Leute zu behalten,“ ergänzte Hahn. Der Studiengang ist für Sportler aller Sportarten offen, Voraussetzung ist die erfolgreiche Eignungsfeststellung für Offiziere.

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Unkomplizierte und hochprofessionelle Arbeit

Die Ausschreibung für diesen Studiengang wurde vom Referat DL II 5 des BAIUDBw durchgeführt. Als Vertreterin von DL II 5, und um den Vertrag mit der DHGS offiziell zu besiegeln, war Regierungsoberamtsrätin Bianka Szmala anwesend, bei der sich Binninger für die „unkomplizierte und hochprofessionelle Arbeit“ bedankte.

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Zum Studium

Das Bachelor-Studium „Sport und angewandte Trainingswissenschaft“ vermittelt die erforderlichen sportwissenschaftlichen und sportpraktischen Fachkenntnisse und Fähigkeiten, um sportliche Aktivitäten und die damit verbundenen Prozesse in mehreren Sportarten wirksam planen, gestalten, implementieren und kontrollieren zu können. Während des Sportstudiums eignen sich die Studierenden ein breites Fachwissen sowie die notwendige Handlungskompetenz in elementaren Disziplinen wie den Trainingswissenschaften, der Bewegungswissenschaft, der Sportmedizin, der Sportpsychologie, dem Sportmanagement oder dem empirischen Arbeiten für Sportwissenschaftler an.

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Stand vom: 23.04.2019 | Autor: Annette Spengler


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