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Bundeswehrkrankenhaus Hamburg – Es geht voran

Hamburg, 13.06.2018, PIZ IUD.

220 Millionen Euro investiert die Bundeswehr in den nächsten Jahren für Umbau und Modernisierung des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg. Neben dem 2013 eröffneten Neubau des Bettenhauses besteht das Krankenhaus in weiten Teilen aus im Jahr 1937 errichteten Gebäuden. Die denkmalgerechte Sanierung dieser Gebäude ist eine der Hauptaufgaben der laufenden und anstehenden Arbeiten. Das Kernprojekt ist jedoch die Schaffung eines Zentralen Klinischen Neubaus. In einem einzigen Gebäude werden die Fachdisziplinen des Hauses gebündelt. In diesen Neubau wird zudem das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine integriert.

Blick auf ein eingerüstetes Gebäude
Mai 2016: Die Sanierung ist in vollem Gange (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Die Grundlage aller Baumaßnahmen ist eine allumfassende Entwicklungs- und Realisierungsplanung. Hier wurden die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen mit den Belangen des laufenden Krankenhausbetriebes, des Immissionsschutzes, des Denkmalschutzes, des Naturschutzes, der Flugsicherheit und der Wirtschaftlichkeit ganzheitlich betrachtet und in Einklang gebracht. Im Oktober 2014 starteten die ersten Baumaßnahmen. Inzwischen wird an allen Bereichen der Liegenschaft gearbeitet und erste Fortschritte werden sichtbar.

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Sanierung des Hauptgebäudes

Im ersten Realisierungsabschnitt wird unter anderem der zentrale Teil des denkmalgeschützten Hauptgebäudes saniert. Das Gebäude ist Bestandteil eines – in Hamburg einmaligen – städtebaulichen Gesamtensembles.

Blick auf ein denkmalgeschütztes Gebäude
November 2017: Die Arbeiten an der Außenhülle sind abgeschlossen. (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Der Innenausbau schreitet ebenfalls voran. Die oberen Geschosse sind bereits fertiggestellt und werden in Kürze an das Krankenhaus zur Nutzung übergeben. Herz des Gebäudes wird das Erdgeschoss. Hier befindet sich in Zukunft die Krankenhausapotheke mit eigener Herstellung von Arzneimitteln für die Bundeswehr. Zurzeit werden die letzten technischen Anlagen installiert. Nach erfolgtem Probebetrieb soll die neue Apotheke Anfang 2019 ihren Betrieb aufnehmen. Im Anschluss daran können die ersten Gebäude abgebrochen werden. Dies schafft die Baufreiheit für den zentralen Neubau.

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Neue Versorgungstrasse fertig gestellt

Blick auf Rohrleitungen im Erdboden
April 2017: Der zweite Abschnitt der neuen Versorgungstrasse an der Haupteinfahrt des Krankenhauses wird erstellt (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Die Erneuerung der Betriebstechnik läuft ebenfalls auf Hochtouren. Die ersten beiden Bauabschnitte der neuen Versorgungstrasse sind fertiggestellt. In der neuen Trasse werden alle Versorgungsmedien des Krankenhauses geführt – inklusive eines Hochleistungsglasfasernetzes. Für den dritten Bauabschnitt haben die Arbeiten begonnen. Sie sollen Ende 2019 abgeschlossen sein.

Stahlträger über Asphaltstraße vor einem Gebäude
April 2018: Der Abschnitt der neuen Versorgungstrasse ist fertiggestellt. Die Stahlträger für die neuen Verbindungsbrücken zum Bettenhaus sind errichtet (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)

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Der „Technische Rücken“

Bagger in einer Baugrube
November 2017: Die Arbeiten der Technikzentrale laufen an (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Der Bau der zentralen Technikgebäude – der „Technische Rücken“ des Krankenhauses – ist ebenfalls in vollem Gange. Die erste Verteilerstation ist bereits fertig gestellt und in Betrieb. Das Rückgrat der Medienversorgung im Krankenhaus bilden moderne Notstrom- und Wärmeerzeugungsanlagen. Auch eine Zentrale für die Gebäudeleittechnik gehört zu diesem wichtigen Technik-Ensemble.

Versorgungstanks im Boden
April 2018: Das Tiefgeschoss ist fertiggestellt. Die Versorgungstanks werden eingebaut. (Quelle: Bundeswehr/Bundeswehrkrankenhaus Hamburg)Größere Abbildung anzeigen

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Baustellen überall

Baustelle vor einem Gebäude
Mai 2018: Die Arbeiten für die Interim-Psychiatrie haben begonnen (Quelle: Bundesbauabteilung Hamburg/)Größere Abbildung anzeigen

Auch an anderen Stellen wird gebaut. Im südlichen Teil der Liegenschaft entsteht in Modulbauweise ein Interimsbau für die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses. Das bestehende Gebäude muss im nächsten Jahr abgebrochen werden. Am OP-Gebäude laufen ebenfalls Baumaßnahmen. Hier musste die Zuwegung angepasst und ein Evakuierungsaufzug neu errichtet werden.

Arbeitsfahrzeuge auf Baustelle
April 2018: Mit schwerem Gerät wird der neue Evakuierungsaufzug am OP-Gebäude errichtet. (Quelle: Bundeswehr/Thomas Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Alles in allem wurden seit 2014 bereits rund 40 Millionen Euro in die Infrastruktur des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg investiert – bei laufendem Krankenhausbetrieb. Auch nach 2019 werden die Arbeiten auf Hochtouren weiterlaufen. Die Planungen für den Zentralen Neubau des Klinikums wurde im April 2018 in einem Abstimmungsgespräch zwischen dem Bundeministerien der Verteidigung und der Finanzen vorgestellt. Im ersten Halbjahr 2020 wird dieses neue Herz des Krankenhauses in Bau gehen. Es geht also voran, im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg.

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Stand vom: 31.07.18 | Autor: Thomas Winkler


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