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Wasser Stopp - Leiter des Zentrums Brandschutz der Bundeswehr verabschiedet

Sonthofen, 15.03.2018, PIZ IUD.

Der Leiter des Zentrums Brandschutz der Bundeswehr (ZBrdSchBw), Oberst Michael Friedrich Schuch, ist am 15. März feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit einem Festakt in Sonthofen wurde er offiziell verabschiedet. Eine standesgemäße Veranstaltung, wie es sich für die Feuerwehr gehört.

Zwei männliche und eine weibliche Person stehen vor Feuerwehrautos
Abschied vor drei Generationen Feuerwehrfahrzeugen (Quelle: Bundeswehr/Marcus Rott)Größere Abbildung anzeigen

Oberst Michael Friedrich Schuch führte das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr (ZBrdSchBw) in Sonthofen mit seinen rund 120 Mitarbeitern seit dessen Aufstellung im Oktober 2012. Nach 44 Dienstjahren geht er nun in Pension. Mehr als 120 Gäste sowie unter anderem die Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), Ulrike Hauröder- Strüning, und der Stellvertreter der Abteilungsleiterin der Abteilung Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen im Bundesministerium der Verteidigung, Ministerialdirigent Krist-Gilbhart Fahl, würdigten die Arbeit des ehemaligen ABC-Abwehr Soldaten.

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Ein Fachmann, der für seine Aufgabe brannte

Weibliche Person überreicht einem Soldaten ein Wappen
Dank und Lob der Präsidentin (Quelle: Bundeswehr/Marcus Rott)Größere Abbildung anzeigen

Die Präsidentin des BAIUDBw lobte in ihrer Ansprache ausdrücklich die  besondere Leistung und das Engagement von Schuch. „Das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr haben Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern zu dem gemacht, was es heute ist. Bei meinem letzten Besuch ist mir klar geworden, wie sehr Sie, auch so nah vor Ihrer Pensionierung, für die Bundeswehr-Feuerwehr, im wahrsten Sinne des Wortes, brennen." Und sie sei sich sicher, dass er dem Zentrum fehlen werde. Aber: „Es ist mir eine Ehre, Sie heute in den Ruhestand zu verabschieden", so Hauroder- Strüning.

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Vom Chaos in funktionierende Strukturen geführt

Männliche Person hinter Rednerpult
Lob auch aus dem Ministerium (Quelle: Bundeswehr/Marcus Rott)Größere Abbildung anzeigen

Ministerialdirigent Krist-Gilbhart Fahl schloss sich in seinem Grußwort dem Lob der Präsidentin an und verdeutlichte die Leistungen Schuchs um das Zentrum an einem Beispiel. „Die Chaos-Folie, mit der Sie am Anfang die Ausgangssituation vor der Aufstellung des Zentrums darstellten und mit der sie manchen Besprechungsteilnehmer geschockt haben, ist legendär und trägt mittlerweile die Bezeichnung „Schuch-Folie".“ Mittlerweile  lobe sogar der Wehrbeauftragte der Bundeswehr die Erfolge der Bundeswehrfeuerwehr, und das komme ja nicht oft vor, so Fahl.

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Offen, fair und immer das Ziel im Fokus

Männliche Person hinter Rednerpult
Der Erste Bürgermeister betonte die große Verbundheit mit der Stadt Sonthofen (Quelle: Bundeswehr/Marcus Rott)Größere Abbildung anzeigen

Sehr geehrter Herr Schuch, Sie haben hier alles andere als eine Dauerbaustelle hinterlassen, das Zentrum Brandschutz läuft und kann vertrauensvoll in andere Hände gegeben werden", formulierte Christian Wilhelm, 1. Bürgermeister der Stadt Sonthofen. Ebenso wie die Vorsitzende des örtlichen Personarates sowie des Gesamtpersonlrates, bedankte sich Wilhelm für die offene und faire Zusammenarbeit.

Männliche Person hinter Rednerpult
Enger Schulterschluss ziwschen den Dienststellen: Oberst Schiff (Quelle: Bundeswehr/Marcus Rott)Größere Abbildung anzeigen

Auch der Kommandeur der Schule für ABC-Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben und Standortältester, Oberst Klaus Werner Schiff, hob die enge Zusammenarbeit seiner Dienststelle mit dem Zentrum hervor. Er zeigte sich dankbar für die gute Unterstützung durch Schuch in seiner Aufgabe als Standortältester.
 

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Ein Kreis schließt sich

Männliche Person in Uniform hinter Rednerpult
Abschied mit einem Lächeln (Quelle: Bundeswehr/Marcus Rott)Größere Abbildung anzeigen

Für den Direktor schliesst sich in Sonthofen nach 44 Jahren ein Kreis, denn hier hatte er am 1. Juli 1974 seine Bundeswehr-Karriere begonnen. In seiner Abschiedsrede nahm er immer wieder Bezug zum Song der Beatles „When I'm 64", den er sich vom Saxophon-Quartett des Musikkorps Ulm gewünscht hatte. Den Einstieg in seine Laufbahn im Bereich der Bundeswehrfeuerwehr demonstrierte Schuch auf der Bühne an einer Harkenleiter.

Der Oberst nutzte die Gelegenheit und bat einige Mitarbeiter auf die Bühne, um sich bei ihnen zu bedanken. „Ich weiss, ihr habt es nicht immer einfach gehabt mit mir, manchmal bin ich wirklich sehr drängelich und ungeduldig. Ich wünsche euch für die Zukunft einen langmütigeren Chef." Seinen ganz besonderen Dank richtet Schuch aber an seine „häusliche Direktion" für ihre immer währende Unterstützung. „Danke Barbara, ohne dich hätte ich es nicht geschafft." Standesgemäß ging es dann für Familie Schuch im Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn nach Hause und in den Ruhestand ab dem 1. April.

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Die Aufgaben des Zentrums

Das Zentrum in Sonthofen ist eine Dienststelle des Organisationsbereiches Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr. Die rund 120 Mitarbeiter der Direktion sind verantwortlich für über 3.000 Feuerwehrmänner, die ihren Dienst an einer von bundesweit 61 Feuerwachen versehen. Die wahrzunehmenden Aufgaben beinhalten den Einsatz von Personal, Material, die Organisation der notwendigen Logistik sowie die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bundeswehrfeuerwehren wiederum sind verantwortlich für die Gefahrenabwehr bei Dienststellen, bei denen Auftrag, Geheimhaltungsgründe oder besonderes militärisches Gefahrenpotential eine eigene erfordern. Dies sind unter anderem: Flugplätze, Untertageanlagen, Marinelandeanlagen, Truppenübungsplätze, Logistische Einrichtungen und Wehrtechnische sowie wehrwissenschaftliche Dienststellen.

Männliche Person in Uniform steht vor einem Feuerwehrwagen, in einiger Entfernung zündet weitere Person einen Feuerwerkskörper
Goodbye mit drei Böllerschüssen (Quelle: Bundeswehr/Marcus Rott)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 16.04.18 | Autor: Ilja Derstroff


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