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Präsident besucht Bundeswehrverwaltungsstelle in Frankreich

Illkirch-Graffenstaden, 14.05.2014, PIZ IUD.

Der Präsident des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) Matthias Leckel besuchte am 14. Mai die Bundeswehrverwaltungsstelle in Frankreich. Neben der Besprechung interner Themen, zu der neben dem Präsidenten auch Wolfram Kamm, der Bundesvorsitzende des Verbandes der Beamten der Bundeswehr (VBB), eingeladen war, nahm Leckel auch am gemeinsamen Jahresempfang der Verwaltungsstelle und des Jägerbataillons 291 im Kulturzentrum Illiade teil.

Gruppenbild von circa 40 männlichen und weiblichen Personen im Freien
Angehörige der Dienststelle mit Besuch (Quelle: Bundeswehr/Michael Schaper)Größere Abbildung anzeigen

Die Bundeswehrverwaltungsstelle, deren Hauptsitz in der Folge der Aufstellung des Jägerbataillons 291 im Jahre 2010 von Fontainebleau nach Illkirch-Graffenstaden (nahe Straßburg) verlagert wurde, führte vom 13. bis 15. Mai eine Arbeitstagung durch, an der auch die Mitarbeiter der Außenstellen Fontainebleau und Le Luc sowie der Regionalservice Madrid teilnahmen.

Eingebettet in die Tagung war der zweite gemeinsame Jahresempfang von Verwaltungsstelle und Jägerbataillon, zu dem die beiden Dienststellenleiter, Leitender Regierungsdirektor Hans-Dieter Pfeiffer und Oberstleutnant i.G. Fabian Schneider, neben Leckel auch Vertreter der Politik sowie der zivilen und militärischen Dienststellen in Straßburg und die Leiter der Bundeswehrverwaltungsstellen aus England, Belgien und Holland begrüßen konnten.

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Gastvorträge bei Arbeitstagung

Auf der Arbeitstagung trug Kamm aus der Verbandsarbeit vor, wobei er im Rahmen der Darstellung auch auf Auswirkungen von Strukturentscheidungen und ausgewählte Problembereiche und Verbandsforderungen einging. Leckel stellte in seinem sehr informationsreichen Vortrag die Neuausrichtung der Bundeswehr und deren Realisierung im Organisationsbereich IUD vor.

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Aktuelle Situation der Verwaltungsstelle Frankreich

Männliche Person sitzt an einem Tisch und trägt sich in ein vor ihm liegendes Buch ein
Eintrag ins Gästebuch (Quelle: Bundeswehr/Michael Schaper)Größere Abbildung anzeigen

Beim Jahresempfang verwies Pfeiffer in seiner Begrüßung auf die erheblichen Änderungen, denen Streitkräfte und Bundeswehrverwaltung in den letzten Jahren unterworfen waren. Er zeigte sich zufrieden, dass die Mitarbeiter der Auslandsdienststellen bei weitem nicht in der gleichen Weise betroffen seien wie die Kollegen im Inland. Aufgrund von NATO-Strukturentscheidungen, die zu einer Reduzierung des deutschen Personals in Portugal führten, musste der im Regionalservice Portugal in Lissabon eingerichtete Dienstposten aufgegeben werden. Während die Standorte Fontainebleau, Le Luc und Madrid keinen personellen Änderungen unterlegen waren, wurden aufgrund des Aufgabenzuwachses am Hauptsitz in Illkirch-Graffenstaden weitere Dienstposten eingerichtet.

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Jägerbataillon gut integriert

Schneider führte aus, dass der nach Standort und Gliederung einzigartige Verband dreieinhalb Jahre nach seiner Aufstellung seine Sollstärke nahezu erreicht hat. Ausgestattet mit BOXER, FUCHS sowie dem Spähwagen FENNEK habe das Bataillon fast alles, was es brauche. Er verwies auf die einzigartige Integration des Verbandes in Frankreich. Für Gedenkveranstaltungen wie den 14. Juli wie auch für andere Anlässe der Patengemeinden der Kompanien ist die Teilnahme von Angehörigen des Bataillons selbstverständlich geworden. Abschließend beschrieb Schneider die Einsatzvorbereitung der letzten Monate. Das Bataillon steht ab Juli 2014 als Operational Reserve Forces Bataillon für den Einsatz im Kosovo bereit.

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Internationale Zusammenarbeit wird gelebt

Präsident Leckel schloss sich in seinem Grußwort dem Dank seiner Vorredner an die Vertreter der zivilen und militärischen französischen Dienststellen an. Er hob insbesondere das Ziel verstärkter bi- und multinationaler Abstimmung und Zusammenarbeit hervor, die in der Deutsch-Französischen Brigade bereits seit Jahren gelebt wird. Dem schloss sich der Bürgermeister von Illkirch-Graffenstaden, Jacques Bigot, an. In einem kurzen Grußwort betonte er die hervorragende Integration der Bundeswehrdienststellen und deren Personals am elsässischen Standort.

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Bundeswehrverwaltung im Auslandseinsatz

Zwei männliche Personen, von denen eine aus einer Urkunde vorliest, auf einer Bühne hinter einem Rednerpult
Verleihung endgültiger Dienstgrad für Leiter (Quelle: Bundeswehr/Michael Schaper)Größere Abbildung anzeigen

Leckel verwies auch auf die besondere Bedeutung des Themas Auslandseinsätze für die Bundeswehrverwaltung. Von den zurzeit etwa 5.000 Soldatinnen und Soldaten in insgesamt 17 Auslandseinsätzen stammten rund 200 aus dem Organisationsbereich IUD. Leckel nutzte die Möglichkeit, Pfeiffer für seine fünf Auslandseinsätze, dabei drei in der Funktion als Rechtsberater und zwei als Leiter Einsatzwehrverwaltungsstelle zu danken und ihm den endgültigen Dienstgrad Oberst der Reserve zu verleihen.

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Die Bundeswehrverwaltungsstelle Frankreich

Wappen der Bundeswehrverwaltungsstelle Frankreich
Wappen der Bundeswehrverwaltungsstelle Frankreich (Quelle: Bundeswehr/BwVSt Frankreich)Größere Abbildung anzeigen

Die Bundeswehrverwaltungsstelle Frankreich ist mit der administrativen und wirtschaftlichen Betreuung des militärischen und zivilen Personals der Bundeswehr beauftragt, das in den Ländern Frankreich, Spanien und Portugal eingesetzt ist. Die Dienststelle hat dabei alle Rechts- und Verwaltungsaufgaben zu bearbeiten und die Verwaltungs- und Rechtsinteressen der Bundeswehr gegenüber den Behörden der drei Gastländer zu vertreten.

Am Sitz militärischer Dienststellen mit großem deutschem Anteil wird die Dienstleistung unmittelbar durch eine Außenstelle erbracht. Dies sind die Außenstelle Fontainebleau für Bundeswehrangehörige in Paris und der Deutschen Stabsgruppe in Frankreich sowie die Außenstelle Le Luc für den deutschen Anteil des deutsch-französischen Heeresflieger–Ausbildungszentrums TIGER sowie für die Deutsche Abteilung der Grundschule René Char. Zusätzlich ist in Spanien ein Regionalservice eingerichtet. Dieser betreut die Bundeswehrangehörigen in Spanien und Portugal.

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Stand vom: 14.12.17 | Autor: 


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