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Mega-Bauprojekt Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Hamburg, 06.12.2016, PIZ IUD.
In den kommenden 13 Jahren werden 220 Millionen Euro in die Modernisierung des Bundeswehrkrankenhauses (BwKrhs) Hamburg investiert. Auf der Baustelle in Wandsbek haben Vertreter des Nutzers, des Bauprojektmanagements sowie der Bauleitung am 30. November den Masterplan des Großprojektes der Öffentlichkeit vorgestellt.

Drei Männer, einer in Unform stehen auf einer Baustelle

Freuen sich über das Bauprojekt am BwK Hamburg (Quelle: Bundeswehr/Andreas Rasche)Größere Abbildung anzeigen

Stolz präsentierten der Chefarzt des BwKrhs Hamburg, Generalarzt Dr. Joachim Hoitz, der Fachbereichsleiter Bauausführung der Bundesbauabteilung der Freien und Hansestadt Hamburg, Donald Appel und der Technische Oberregierungsrat des Kompetenzzentrum Baumanagement Kiel, Thomas Winkler, den Masterplan für das Großbauprojekt. In den nächsten 13 Jahren werden über 220 Millionen Euro investiert, um das Krankenhaus in Wandsbek bis zum Jahr 2029 zu einem modernen medizinischen Campus umzubauen.

Vorstellung des Masterplans

„Die Bundeswehr wird damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung unserer Hansestadt absehbar deutlich verbessern können“, so Generalarzt Hoitz. Die Großinvestition wird sich nicht nur auf die medizinische Versorgung in der Hansestadt auswirken, sondern erhält und schafft auch attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze. Auch die Anwohner rund um die Baustelle des Krankenhauses sollen mit ins Boot geholt werden: Anfang 2017 werden sie bei einer Bürgerinformationsveranstaltung umfassend informiert.

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Umsetzung der Baumaßnahmen

Baustelle am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Die Baumaßnahmen sind bereits in vollem Gange (Quelle: Bundeswehr/Andreas Rasche)Größere Abbildung anzeigen

Das Bauprojektmanagement seitens der Bundeswehr liegt beim Kompetenzzentrum Baumanagement Kiel des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr. „Die bewegte Geschichte des Hauses ist auch an der Infrastruktur nicht spurlos vorbeigegangen“ betont Projektleiter Winkler. Die teilweise denkmalgeschützten Gebäude sind in Teilen baulich angeschlagen und lassen einen effizienten Krankenhausbetrieb in Zukunft kaum noch zu. Die Bundesbauabteilung Hamburg ist mit der Umsetzung für den Sanitätsdienst beauftragt. „Die besonderen Herausforderungen bei diesem Mammutprojekt bestehen dabei im Bauen bei laufendem Betrieb und den hohen Auflagen des Denkmalschutzes“, betont Fachbereichsleiter Appel.

Deutliche Verbesserung in allen Bereichen

Kunststoffmodell des Neubaus am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

So soll der medizinische Campus 2029 aussehen (Quelle: Bundeswehr/Andreas Rasche)Größere Abbildung anzeigen

Zeitgleich mit einem zentralen klinischen Neubau wird auch ein Neubau für das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine entstehen. Mit der infrastrukturellen Zusammenführung von Pflege, medizinischer und notfallmedizinischer Behandlung, angewandter Forschung und Lehre werden die Leistungen für alle Patientengruppen verbessert. Das Behandlungsspektrum des Hauses wird ausgebaut und die Arbeitsbedingungen für die Bediensteten attraktiver.

In den 15 Fachabteilungen und der Zentralen Notaufnahme des öffentlichen Krankenhauses werden pro Jahr rund 11.000 stationäre, etwa 80.000 ambulante Patienten und rund 27.000 Notfälle behandelt. Träger des Projektes ist die Bundesrepublik Deutschland und das Bundesministerium der Verteidigung, demnach fließen keine Fördermittel durch die Länder beispielsweise für Investitionsprogramme oder Baumaßnahmen.

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Auftrag des Krankenhauses

Der Kernauftrag des Hauses besteht in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie dem Kompetenzerhalt des sanitätsdienstlichen Fachpersonals. Darüber hinaus stellt das BwKrhs Hamburg Fachpersonal für internationale Einsätze und Übungen. Die ambulante und stationäre Behandlung von Soldaten auf Basis der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung, sowie die Teilnahme an der zivilen Gesundheitsversorgung in den Bereichen stationäre Behandlung, Notfallversorgung, Rettungsdienst und Katastrophenschutz runden die Auftragslage des BwK HH ab. Schon heute behandeln die uniformierten Ärzte überwiegend Zivilisten: 2016 waren 7.500 von insgesamt 12.500 stationär behandelten Patienten keine Soldaten.


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Stand vom: 08.12.16 | Autor: Andreas Rasche, Landeskommando Hamburg


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