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Das ist eine riesengroße Hilfe!“ - Bettenspende für Flüchtlingsnotunterkunft

Berlin , 03.03.2016, PIZ IUD.
Der Leiter einer Flüchtlingsnotunterkunft in Berlin-Köpenick, Frank Zielske, hat am 3. März eine Bettenspende der Bundeswehr mit großem Dank entgegengenommen. Im Auftrag des Arbeiter-Samariter-Bundes betreut er über 400 Flüchtlinge. Für sie hat die Bundeswehr Bettzeug und Betten aus ausrangierten Beständen übergeben.

Zwei männliche Personen begutachten ein Regal in einer Lagerhalle

20 Betten warten auf den Abtransport (Quelle: Bundeswehr/Susanne Lopez)Größere Abbildung anzeigen

Frank Zielske ist die Freude anzusehen. Die Spende der Bundeswehr sei „eine riesengroße Hilfe.“ Etwa 420 Menschen betreut er in einer Turnhalle im Osten Berlins. Seit über drei Monaten sind die Menschen dort untergebracht. „Bei uns leben fast 150 Kinder, darunter auch viele Babys“, sagt er. Da müssen nach gewisser Zeit Betten und Wäsche einfach mal ausgetauscht werden, so der erfahrene Familienvater. Als Leiter der Flüchtlingsunterkunft sei er eigentlich „nur Verwaltungskraft“. Aber er sei eben auch Mensch und deshalb denke und fühle er mit denen, die in „seiner Unterkunft“ leben. „Empathie zeigen“, nennt er das.

So sieht es auch Detlef Bertram. Er ist Leiter des Materialumschlagzentrums in Teltow, einer Dienststelle des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Berlin. Dort werden Möbel und Ausstattungsgegenstände der Bundeswehr zwischengelagert. Auch Bestände, die vermeintlich nicht mehr gebraucht werden. „So manches, was wir als Bundeswehr aussondern, kann anderswo noch sehr gut gebraucht werden“, erklärt Bertram. Vieles, was nach Standortschließungen oder Sanierungen übrig bleibt, bewahrt er auf für humanitäre Hilfszwecke.

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Alle packen mit an

Männliche Person lädt mit Gabelstapler Bettengestelle in einen Lkw

Millimeterarbeit ist gefragt (Quelle: Bundeswehr/susanne Lopez)Größere Abbildung anzeigen

Diesmal kam die Anfrage auf Hilfe vom Arbeiter-Samariter-Bund, und auch diesmal konnte Regierungsamtsinspektor Bertram Hilfe anbieten. Insgesamt übergab er 100 Sets Bettwäsche, 20 Doppelstockbetten plus Leitern und Matrazen. Für den Transport hatte Frank Zielske einen Transporter angemietet und zwei Helfer mitgebracht. Auch das Lagerverwaltungsteam aus Teltow packte mit an und half, alles fachgerecht einzuladen. Anfänglicher Skepsis zum Trotz konnte so alles untergebracht werden.

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Ein Gefühl von Sicherheit

Männliche Person dankt weiterer männlicher Person, die auf einem Gabelstapler sitzt

Frank Zielske dankt dem Team des BwDLZ (Quelle: Bundeswehr/Susanne Lopez)Größere Abbildung anzeigen

Frank Zielske bedankte sich von Herzen: „All die Menschen, die bei uns untergekommen sind, sind völlig aus der Welt gefallen“, berichtet er. Die meisten kommen aus den Kriegsgebieten in Syrien, aber auch aus dem Irak, Iran und Afghanistan. Oft haben sie Schreckliches erlebt, immer weite Strecken zurückgelegt und alles verloren. „Ihnen wollen wir hier bei uns das Gefühl von Sicherheit geben.“ Und dazu gehöre eben auch ein warmes Bett.

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Stand vom: 08.03.16 | Autor: 


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